Es ist halt so, im Moment ist uns das Glück nicht hold, wir sollten mal das Management tauschen. Dennoch: es war ein ganz schöner Auftritt beim Reeperbahnfestival, eigentlich stimmte sogar alles: gute Location, sehr angenehme Betreuung vor Ort, zwei Mischer vor Ort. Nur leider fand es ziemlich unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt.
Das Drafthouse ist einer dieser (neueren? … ich war da ewig nicht mehr) am Hans-Albers-Platz, die Laufkundschaft mit Livemusik locken. Hier wohl eher Country-Music, so genau weiß ich das aber nicht. Beim Reeperbahnfestival stand nun wer an der Tür und wollte Geld und das wurde nicht gerade mit Applaus aufgenommen. Die Kartenbesitzer des Festivals scheuten wohl eher den Weg an den Rand der Reeperbahn, im benachbarten Scope war zumindest auch nichts los.
Vor uns spielten mit The Heartbreak Hotel eine sehr amtliche Kapelle hinter uns die unglaublichen Fubroz aus Holland, 16-jährige Jungs, zunächst ein wenig unter Tökio-Hotel-Verdacht, aber dann nicht nur extrem nett, sondern auch noch beängstigend musikalisch. Das Programm hatte also den Kaum-bis-gar-nicht-Besuch nicht verdient.
Wir natürlich erst Recht nicht. Eine kleine Gruppe, darunter zwei Musiker vom Herzenzbrecher Motel, blieb uns aber das ganze Konzert treu und manchmal ist weniger eindeutig mehr. Alle anderen haben einen ziemlich lustigen Loveboats-Gig verpasst.
Die Photos der letzen Beiträge sind übrigens Live-Postings von Boogies Handy. Web 2.0 mäßig sind wir nämlich ganz vorne.
3 responses so far ↓
Haarbüschel // Sep 25th 2006 at 07:30
Ach, das tut mir ja leid. Wird Zeit, das ihr mal spielt, wo man euch auch schätzt! :)
The Captain // Sep 25th 2006 at 10:33
Ja, das wäre ganz schön, aber es kommt noch, irgendwie bin ich mir da sicher. Und: Teitur spielte vor noch weniger Leuten, erfuhr ich gerade aus der Zeitung. Wir befinden uns also in allerbester Gesellschaft…
Boogie // Sep 25th 2006 at 15:09
Doch, doch, es war ein lustiger Gig. Von den Jungs vom Herzenbrecher Motel, das beste Publikum wo gibt, hätte sich damals, anno Willhelmsburg, die Frankfurter Kuhjungenkappelle mal eine fette Scheibe abschneiden können. Dann hätten wir uns damals auch nicht aufgelöst und würden jetzt Robbie Williams als Vorsuppe auf Tour mitnehmen. Ich freu mich jedenfalls schon sehr auf den Gig am 5.10.. Eric Taylor singt eh besser als Robbie.
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